Die letzten Tage waren wirklich traumhaft. Da juckt es vielen Kleintierbesitzern ihre Wohnungstiere den Frühling auch mal draußen zu zeigen.
Bei der Umstellung vom Haus nach draußen ist einiges zu beachten:
1. So warm wie es uns erscheint ist es meist in Bodennähe noch nicht. Tipp: Ziehen Sie einfach ihre Socken aus und stellen sich eine Weile mit nackten Füßen auf das Gras. Ist es angenehm können auch die Kaninchen und Meerschweinchen raus.
2. Das Gehege: Ist es überall gesichert? Auch oben? Denn es lauern viele Gefahren im Garten durch Greifvögel und Krähen, Hunde, Katzen ….. und wenn die Tiere auch nachts draußen bleiben sollen Marder und Füchse – ja, auch Füchse gibt es in Städten und Siedlungen. Deshalb ist ein festes Dach mit Volierendraht sehr wichtig, ein einfaches Netz reicht nicht aus! Bitte bringen Sie unbedingt ein Sonnenschutz an und bedenken Sie, dass die Sonne wandert!
3. So langsam schieben sich auch die leckeren Gräser, Löwenzahn und Kräuter aus der Erde. Auch hier ist Vorsicht geboten. Die Tiere mussten den langen Wintern auf das leckere Grünzeug verzichten und demnach ist der Darm nicht mehr daran gewöhnt. Deshalb muss man die Tiere erst in kleinen Schritten daran gewöhnen – auch wenn es schwer fällt. Tödliche Aufgasungen können die Folge des ungewohnten Schlemmens sein. Ein besonderes Leckerchen stellen Zweige mit Knospen oder zarten Blättern da.
Falls es Sie jetzt in den Fingern juckt ein Gehege zu bauen, können Sie sich schon mal hier Anregungen holen: www.tierische-eigenheime.de.tl und Tipps zur Umsetzung finden Sie hier: www.kleintierhaltung-tipps.de
Nächste Woche werde ich Ihnen die Vor- und Nachteile verschiedener Gehegearten vorstellen.
Sie können mir auch gerne bei Fragen rund um Kleintier (Kaninchen und Meerschweinchen) und den Gehegebau eine Mail an t.mader@tierhilfe-verbindet.de schreiben oder mich unter 08106 351070 anrufen. Ich berate Sie gerne.