Samstag, 9. Februar 2013

Neues von Fam. Fuhrmann und ihrer Ina

Im September 2009 zog Ina bei uns ein. Heute folgt ein kleines Update.  
Sie hat sich wunderbar entwickelt, damals, als wir sie übernahmen, war sie aggressiv gegen Artgenossen, futteraggressiv, kuscheln ja- aber nur mit einem Meter Abstand und eine extreme Jägerin. 
Wir waren bei verschiedenen Trainern mit ihr, immer hieß es, verträglich würde sie wohl nie werden, den Gedanken an einen Zweithund könnten wir uns sparen. Doch diesen Traum haben wir nicht aufgegeben, investierten viel Geduld, Arbeit und Humor investiert - heute sieht es so aus:

Von links nach rechts:  
Ina, unsere Pastor Vasco - „Ommi“; Sam, der Pastor Vasco - Jungspund; Nono, der Mittlere (Bearded Collie); Mara, die Jüngste (Gos D´Atura) 
Sam war der erste Hund, den Ina mochte, akzeptierte und deshalb zog er im September 2010 als Zweithund ein und entpuppte sich als noch schlimmer als Ina es je hätte sein können. 2011 zog Nono ein und 2012 dann schließlich Mara mit 12 Wochen, alle irgendwie als Notfell aus dem Tierschutz.
 

Heute ist Ina der Buddha. Absolut tiefenentspannt, verlässlich, hat eine sehr lange Geduld mit Artgenossen, eine hohe Toleranz und ist einfach nur perfekt, von Aggressionen gegen Artgenossen keine Spur mehr, Futterneid? Sie teilt sich ab und an sogar mit Mara einen Napf.
Kuscheln gern, am liebsten liegt sie dabei auf dem Menschen drauf.  Und heute ist sie zu 100% abrufbar.
Ihr Alter verrät sie nur anhand ihrer Zähne und den langsam trübe werdenden Augen.  Ansonsten ist sie fit und gesund und man hat eher das Gefühl, dass sie mit jedem Jahr jünger wird.


Sie tobt gerne mit der Jüngsten und lässt sich dabei nicht abhängen.

Inas kleine Eigenarten möchten wir nicht mehr missen und sie machen die alte Dame nur noch liebenswerter. So besteht die Ommi z.B. darauf, an Straßen nur auf dem Bürgersteig zu laufen, egal wie schmal der Gehweg auch ist.  
Morgens möchte sie ausschlafen, da braucht man gar nicht erst versuchen, sie eher zu wecken und nach dem Wachwerden besteht sie darauf, sich eine paar Minuten durchs Bett wälzen zu dürfen.
Sie liebt Tricks, ob es Socken ausziehen, aufräumen, „Schäm dich“, „Räum den Hund weg“  ist – egal, Ina ist immer mit Begeisterung dabei.


                  
Aber ihr allergrößtes Hobby ist die Dummy-Arbeit, da schlägt sie die jungen Wilden um Längen und zeigt jedes Mal, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehört!





Und dann lächelt sie:

 
Uns ist egal, ob Ina 2000, 2001 oder 2002 geboren ist. Sie beweist, dass auch ältere Hunde noch viel, viel lernen können, sich Geduld, Training und Konsequenz lohnt und auch sie immer für eine Überraschung gut sind. Wir hoffen jedenfalls, dass die Ommi steinalt wird, zumindest scheint sie es selbst so zu wollen!
Fam. Fuhrmann